Leben in Gemeinschaft

spirituell, ökologisch und sozial.

Seifen

Unser Dorf Seifen

57537 Forst-Seifen, 70 km östlich von Köln.

Kapelle und RundbeetKapelle und Rundbeet

Wir wollen mehr!

FamilienlebenFamilienleben

Was wirklich zählt!

David und EnoDavid und Eno

Kinder sind kostbar!

Miteinander von jung und alt

Rundbeet

Ökologischer Gartenbau

Unsere Bienen

Wissenschaft vom Bewusstsein

Gemeinschaft der Gutwilligen

  1. Der höchste umfassende Wert ist das Gute. Denkende, wollende entscheidende, bewusst handelnde Wesen bedürfen der Anerkennung des Guten und der bejahenden Unterstellung unter sein Gesetz.
  2. Die Erkenntnis der Grundlegung vom Guten als höchstem Wert erfolgt durch fundamentale denknotwendige innewerdende Schau mit dem gleichen Grad von Erkenntnissicherheit wie die Erkenntnis logischer Gesetzmäßigkeiten.
  3. Sehnsucht nach dem Guten ist die edelste und wichtigste Triebfeder des Menschen, die in allen großen Geistesschöpfungen wirkt.
  4. Das echte Gute unterscheidet sich von der Selbstgerechtigkeit des Frömmlers, der Selbstüberwindung des Asketen, der Trivialität des Spießers und der Trockenheit des Pedanten.
  5. Das Gute ist das Herrlichste, Bezauberndste, Erregendste, Erfüllendste, Beglückendste, Erschütterndste, Berauschendste, Schönste. Das Gute ist nicht matt, sondern stark und groß und kühn.
  6. Gutes Vollbringen ist die bindende Forderung an alle bewusst entscheidenden Wesen. Dies zu wollen, schweißt alle gut gewillten Menschen zu einer erdumfassenden Einheit zusammen.
  7. Welt und Leben haben Bedeutung und Werte. Diese Grundlage verbindet sich mit allen guten Inhalten näher festzulegenden religiösen, weltanschaulichen, ethischen, lebensreformerischen und politischen Heilslehren. Alle diese verschiedenartigen Lehren, Impulse und Ansätze vermag die Liebe zu guter Lebensführung großartig und wahrhaftig zusammenzuschweißen.
  8. Während solche spezifisch ausgeformten Lehren in manchem einander widersprechen, Richtiges aber auch Falsches enthalten können, sind sie im Streben nach Gutem vereint. Damit bilden sie eine groß angelegte Menschengemeinschaft, die über das sie im Einzelnen Trennende nicht das sie im Wesentlichsten Einigende vergessen sollte, dies vielmehr weit mehr kultivieren und effektiv zu praktizieren hat.
  9. Wenn die auf Gutes ausgerichteten Lehren, Gemeinschaften und Impulse Gutes auch effektiv zum Erfolg führen wollen, müssen sie sich auf wenige Gemeinsamkeiten, die das Gute konzentriert bedeuten, einigen, effektiv praktizieren und zum Erfolg führen.
  10. Gut ist, die übergeordneten Werte des Guten, Wahren und Schönen zu achten und nach ihnen gemäß zu leben.
  11. Während Minderheiten sich so solidarisieren, dass sie die Macht gewinnen, die jeweilige als solche nicht solidarisierte Mehrheit zu beherrschen, fehlt es dieser an der Solidarität, solcher Herrschaft zu widerstehen.
  12. Solange dies so bleibt, kann es unter Menschen nicht grundsätzlich und generell besser werden. Ändern kann sich dies erst, wenn die Mehrheit der Menschen sich so solidarisiert, dass sie die Herrschaft durch ausnützende Minderheiten widerstehen kann.
  13. Aus vorstehend genannten Fakten ergibt sich logisch die Lösung:

Solidarisierung der Gutwilligen! Die Solidargemeinschaft der Gutwilligen überbrückt konfessionelle, weltanschauliche, ideologische, parteiliche, wirtschaftliche, geschmackliche, hierarchische und sonst welche Grenzen und Gegensätze, führt Gemeinsames zusammen und lässt Verschiedenes ungestört in den es vertretenden Bereichen. So bleibt die Aufgabe, dies Nötige zu realisieren!