Leben in Gemeinschaft

spirituell, ökologisch und sozial.

Seifen

Unser Dorf Seifen

57537 Forst-Seifen, 70 km östlich von Köln.

Kapelle und RundbeetKapelle und Rundbeet

Wir wollen mehr!

FamilienlebenFamilienleben

Was wirklich zählt!

David und EnoDavid und Eno

Kinder sind kostbar!

Miteinander von jung und alt

Rundbeet

Ökologischer Gartenbau

Unsere Bienen

Wissenschaft vom Bewusstsein

Sehnen Sie sich auch nach einem Ort,

  • wo man sich hilft, wenn Not am Mann ist, aber auch gemeinsam zu feiern versteht?
  • wo Lippenstift und Bioanbau keine Gegensätze sind?
  • wo Kinder im Waldkindergarten Natur erleben?
  • wo man noch Anstand hat, das Gute anstrebt und die Schöpfung bewahren will?

Junge Familien:

Tun wir uns zusammen! Allein die Gegenwart gutwilliger Menschen stärkt die Umsetzung der gemeinsamen Ziele. Wir wollen das in unseren Kindern heil halten, was noch heil ist und haben den Waldkindergarten Wichtelfreunde geschaffen. Für unsere Kinder nur das Beste!

Frohes Miteinander von Jung und Alt:

Beide Gruppierungen können sich gegenseitig befruchten. Die Alten geben Zuwendung und Lebenserfahrung. Sie blühen in Gegenwart der Kinder wieder auf. Die Kleinen sind gut behütet und die Mütter dankbar für freie Stunden. Tut richtig gut!

Nachbarschaftshilfe:

Unliebsame Arbeiten schiebt man gerne vor sich her. Aber eine Aktion mit vielen helfenden Händen verwandelt Garten- und Renovierungsarbeiten in ein Erlebnis, das Spaß macht und tolle Ergebnisse zeigt. Jeder hat etwas zu geben – vom freundlichen Lächeln bis zur leckeren Pizza.

Jeder kann sich nach eigenem Ermessen einbringen oder einfach nur im Dorf leben – mit
dem beruhigenden Gefühl, gute Nachbarn zu haben.

»Ihr müsst die Menschen lieben, wenn ihr sie ändern wollt.«

Johann Heinrich Pestalozzi

Fragen an Sigrid Beckmann-Lamb

Frage: »Welche Rolle spielen junge Familien bei Ihnen?«

Antwort: »Kinder spielen bei uns eine sehr große Rolle. Sie werden durch Mitarbeiter und Gäste zwanglos mit einbezogen und sorgen für Lebendigkeit. Kinder sind ausgesprochen aufnahmefähig und helfen gerne mit. Deshalb führen wir sie schon in jungen Jahren an kleine Aufgaben des täglichen Lebens heran. Auf diese Weise lernen sie viele Dinge kennen und erleben auch die Freude des gemeinschaftlichen Tuns.

Mit ähnlich gesinnten Menschen etwas Positives zu tun, etwas aufzubauen, ist sehr beglückend. Es erzeugt ein Gefühl von großer innerer Weite und gleichzeitiger Verbundenheit. Denn alles Leben ist Beziehung. Beziehung zu diesem und jenem. Immer stehen wir in Beziehung zu irgend etwas. So verstehen wir auch die gegenseitige Arbeitshilfe untereinander. Wenn eine größere Aktion ansteht, kommen Freunde und packen mit an. So wie früher, als Nachbarschaftshilfe noch selbstverständlich war. Beziehungsfähig werden bezieht sich nicht nur auf Zweierbeziehungen. Beziehungsfähig sein umfasst alle Bereiche des Lebens. Die Art, wie wir sprechen, wie wir Werkzeug und andere Materien behandeln, wie wir mit uns selbst umgehen. Der Grad unserer Beziehungsfähigkeit kennzeichnet den bewussten Umgang mit allem, was uns umgibt. Und an diesen Umgang sollten wir unsere Kinder so früh wie möglich heranführen.«

Frage: »Sie sprechen vom generationsübergreifenden Zusammenleben und von einem umsichtigen sozialen Miteinander. Darf ich fragen, was Sie darunter verstehen?«

Antwort: »Früher war es normal, dass die Menschen in einer Familie über drei Generationen hinweg zusammenlebten. Heute ist es so, dass wir unsere Kinder in Kindertagesstätten schicken, dass wir die alten Menschen, unsere Eltern und Großeltern, in Altenheime bringen und sich die Generationen somit immer mehr entfernen. Ich bin der Meinung, dass es mehr als nur einer Generation bedarf, um Kinder richtig und gut groß werden zu lassen. Ich halte Geschwister, Verwandtschaft und auch die Großeltern bzw. Urgroßeltern für ganz wichtige Faktoren. Natürlich gibt es Situationen, wo sich das familiäre Zusammenleben äußerst schwierig gestaltet. Dann ist es wirklich besser, man geht auseinander und lebt sein eigenes Leben. Die Tatsache aber, dass heute viele Großeltern überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihren Enkelkindern haben, die Tatsache, dass viele mir persönlich bekannte alte Menschen in Altersheimen vereinsamen und dahinvegetieren, finde ich ganz unerträglich. Auch die Tatsache, dass viele Kinder den ganzen Tag in Kindertagesstätten verbringen müssen, ist für mich nicht hinzunehmen. Ich bin der Meinung, die Mütter sollten bis zur Einschulung ihrer Kinder ein volles Gehalt bekommen, denn die Bildung der Kinder, gerade der Kleinkinder, ist für das Gesamtwohl des Kindes und für einen gesunden Staat von höchster Bedeutung.«

Jung und alt