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spirituell, ökologisch und sozial.

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Aus »Rat der Tiere«

Ich will euch erzählen, was kürzlich geschah,
was ich so ganz durch Zufall sah.
An irgendeinem geheimen Ort
auf unserer Erde – irgenwo dort –
da waren aus Wäldern, Bergen und Meer,
was weiß ich wo noch überall her,
gekommen die letzten Tiere der Erde,
um zu beraten, wie es nun werde.

Ob Walfisch, ob Krake, tief aus dem Meer;
ob Fuchs oder Ente, vom Lande her;
ob der weiße Bär aus dem ewigen Eis;
ob der Affe aus Afrika, wo es stets heiss;
ob Katze und Maus, ob Schlange und Hase;
ob Käfer und Raupe, aus Laub oder Grase;
ob die Tiere des Tages, ob die Tiere der Nacht;
alle hatten sich aufgemacht.

Seitdem die Menschen die Macht übernommen,
war über sie alle das Elend gekommen.
Wo haben sie noch Platz und Raum?
Gefällt ist bald der letzte Baum.
Ob auf der Erde, oder darunter;
ob bis in die Tiefe des Meeres hinunter;
ob bis in die Wolken und darüber hinaus;
egal wo sie sind – man rottet sie aus.

Die Tiere sie riefen: „Sie haben vergessen
– die Menschen – dass, wenn wir alle gefressen,
oder vergiftet, gejagt und vertrieben,
wenn nicht ein einziges Tier mehr geblieben,
auch ihr eigenes Leben nicht mehr gedeiht,
dass es für alle die höchste Zeit.
Der Mensch und die Tiere sich nur noch erhalten,
wenn wir die Erde gemeinsam verwalten!“

Und nach vielem Beraten,
nach hin und nach her,
beschlossen die Tiere,
merkt es euch sehr:
„Wir Tiere, wir bitten die Menschen der Erde,
damit nicht für alle das Ende bald werde;
erhaltet das Leben in jeder Form,
begrabt es nicht unter Regel und Norm,
besinnt euch des Ursprungs in der Natur,
sonst bleibt von uns allen bald keine Spur.“