Leben in Gemeinschaft

selbstbestimmt, ökologisch, spirituell und sozial

 

"Unser Forst-Seifen"

Sehnen Sie sich nach reiner Luft, unberührten Wiesen und Wäldern, dem Geruch von Tannengrün und Erholung? Wollen Sie Ihre Seele einmal so recht nach Herzenslust baumeln lassen? Dann ist Forst-Seifen und Umgebung, gelegen an der Grenzscheide zwischen Oberbergischem Land und Westerwald, der richtige Tipp für Sie.

Forst-Seifen (nicht zu verwechseln mit seinen Namensvettern, die sich nicht des Zusatzes Forst, also Wald rühmen können) liegt idyllisch inmitten eines von Wiesen und Wäldern umgebenen Tales. Dem Besucher bietet sich ein abwechslungsreiches Panorama dicht bewaldeter Hügelketten und sanft geschwungener Felder und Wiesen - ein Eindruck, der optisch an die Voralpenregion erinnert. Städter schätzen an dem 200-Seelen-Dorf vor allem die himmlische Ruhe, eine Stille, die in besiedelteren Gebieten auch in Randlagen allenfalls nachts zu finden ist. Spaziergängern und Wanderern stehen unzählige Wanderwege unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades zur Verfügung. Das Angebot reicht von ein­stündigen Rundwegen bis zu längeren Strecken. Mischwälder und Nadelhölzer geben sich hier die Ehre. Waldeslichtungen erfreuen des Wanderers Herz mit ihrem natürlichen Bestand an Brombeeren, wild wachsendem Sonnenhut, Löwenmäulchen und anderen Geschenken der Natur. Im Spätsommer ist Seifen ein Garten Eden für ambitionierte Pilzsucher (und Feinschmecker).

In Forst-Seifen selbst findet man eine bunte Mischung zwischen alten und teilmodernisierten Fachwerkhäusern sowie modernen Ein- und Zweifamilienhäusern. Am oberen Rand des Dörfchens liegt ein alter, halb verfallener Bauernhof. Verwilderte Obstgärten fügen sich nahtlos in die liebevoll gestaltete Anlage des Dorfes ein. Auch das Verwunschene, Geheimnis­umwobene hat hier noch seinen angestammten Platz. Mitunter bildet eine verfallene Scheune einen romantischen Kontrast zu den gepflegten Hausfassaden. Privater Gemüseanbau im Garten ist hier nicht unüblich und verleiht dem schmucken Örtchen eine gesunde ökologische Note. Fast alle Vorgärten grüßen den Besucher mit liebevollen Blumenarrangements in farbiger Blütenpracht.

Auch das Vereinsleben kommt nicht zu kurz. Der Heimat- und Sportverein hat mit viel Fleiß und Ausdauer ein vielseitig nutzbares Dorfgemeinschaftshaus erstellt. Hier treffen sich regelmäßig die ortsansässigen Senioren, die Turner und eine Krabbelgruppe; ein Saal wird gern für Geselligkeit aller Art, sei es Hochzeit oder Geburtstag, genutzt.

In der ehemaligen Dorfschule hat ein weiterer Verein seinen Sitz. Er dient als Anziehungs­punkt für Bildungshungrige. Hier kann man sich durch Vorträge rund ums Thema 'Bildung und Mensch' inspirieren lassen. Ein unmittelbar an die Schule angrenzender Garten dient als Ort der Stille und Besinnlichkeit.

Harmonisch abgerundet wird das Ortsbild durch eine kleine, am unteren Ortsrand gelegene, unauffällige alte Mühle. Die „Seifer Mühle", wie sie genannt wird, wurde liebevoll wieder instandgesetzt und steht unter Denkmalschutz. Auch hier wurde mit viel Fleiß wertvolle alte Bausubstanz erhalten. Selbst das ursprüngliche Mühlrad wurde originalgetreu restauriert, und auch der Mühlteich ist wieder angelegt worden.

Wer dieses Fleckchen Erde im Umfeld von Forst zum ersten Mal besucht, bleibt oft länger als geplant; andere kommen immer wieder. Die herrliche Landschaft hat gesiegt, der Besucher sein Herz an sie verloren...

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